„Who’s this fascist who thinks he’s an antifascist?“
Marcel Broodthaers über Anselm Kiefer.
Und zwar über die frühen Fotos, die eigentlich noch ganz lustig waren.
Read also: Eine Co-Produktion von Anselm Kiefer und Sylvester Stallone.
„Who’s this fascist who thinks he’s an antifascist?“
Marcel Broodthaers über Anselm Kiefer.
Und zwar über die frühen Fotos, die eigentlich noch ganz lustig waren.
Read also: Eine Co-Produktion von Anselm Kiefer und Sylvester Stallone.
Okay hier sind Fotos von Paulina Olowskas „Collaged Stryjeńska“ Ausstellung im Schinkel Pavillon der Berlin Biennale. Ich kannte Zofia Stryjeńska vorher nicht und habe mich sofort in ihre Bilder verliebt..
Eine Freundin organisiert mit der Realismus-Arbeitsgruppe eine Ausstellung im Kunstverein Frankfurt. Und ich muss gestehen, dass ich Realismus immer schon recht langweilig gefunden habe. Hier sind ein paar Zitate aus Anti-Realismus-Texten:
aus „Ich weiß über nichts als über den Menschen Bescheid“, einem Interview mit Fassbinder:
Ich kann mir vorstellen, dass das Unrealistische in diesen Filmen die Leute mehr zu ihrer eigenen Realität und darüber hinaus zu einer Utopie bringen kann, weil sie die Möglichkeit eines Vergleichs haben und weil ihnen nicht noch einmal dasselbe auf den Kopf geschlagen wird. Nochmal dasselbe sehen will man ja nicht. Die Leute wollen’s nicht nochmal sehen, sondern sie wollen’s nochmal erleben, aber nicht, indem sie einfach dasselbe nochmal sehen, sondern indem das, was sie sehen, die Möglichkeit gibt, es nochmal zu erleben und ihnen das nicht versperrt, Spaß an ihrer eigenen Realität zu haben. Diese meisten sozialistischen Filme nehmen den Leuten das Vergnügen an ihrer eigenen Realität.
Vor zwei Wochen war ich bei Daniel Richters und Thomas Meineckes Musikgeschichtsstunde im HAU. Die lustigste Platte des Abends (Culturcide — Tacky Souvenirs Of Pre–Revolutionary America — 1986) kann man hier runterladen: die Platte, das Cover, das TEXTBLATT.

Travis Jeppesen hat auf Disorientations.com ein Kunstmagazin gestartet. Die ersten Artikel (und nicht zusammengesuchte Links und Handyfotos wie hier…) gefallen mir gut.
Aus der Ankündigung auf Blatt.cz:
I am opposed to “blog writing,” and all other forms of lousy and lazy writing.
I am interested in exploring new avenues of expression, which I will continue to do in my books and through BLATT. Now add Disorientations.com, a one-man art magazine, to that list.
Aus The “Lost” Art of Art Criticism:
[...] if there is a threat to art criticism, it is neither the formalist impulse, nor the jargon-laden antics of the posts, but the social conditions of the art world.